Zentralschweizer Komitee
Tiefbahnhof Luzern

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Tiefbahnhof Luzern – so kommt die Zentralschweiz zum Zug

Die Zentralschweiz braucht ein leistungsfähiges Verkehrsnetz, damit sie zum Arbeiten und Wohnen und für den Tourismus attraktiv bleibt. Die Kapazitäten des Bahnhofs Luzern sind jedoch erschöpft. Auf der Zufahrt zur wichtigsten Drehscheibe der Zentralschweiz drängen sich fünf nationale Linien auf zwei Gleisen, die Strecke Luzern – Zürich ist entlang des Rotsees nur einspurig geführt. Dabei prognostiziert die SBB dem fünftgrössten Schweizer Bahnhof 40 Prozent mehr Reisende bis 2030.

 

Der Tiefbahnhof Luzern beseitigt diesen Engpass. Ein doppelspuriger Tunnel führt von Ebikon direkt in den neuen, unterirdischen Kopfbahnhof (siehe Plan oben). Das nationale und regionale Bahnangebot wird massiv ausgebaut. Geplant sind unter anderem der Viertelstundentakt ins Rontal und ein dichterer Fahrplan Richtung Sursee, Seetal und Wolhusen. Zusammen mit dem Zimmerberg Basistunnel 2 wird zwischen Zürich und Luzern der 15-Minuten-Takt Realität, mit einer Fahrzeit von 35 Minuten für die schnellen InterRegio-Züge. Das Projekt bietet aber noch mehr Vorteile: Die Zentralbahn fährt weiterhin in die Bahnhofshalle und der Tiefbahnhof lässt sich problemlos zu einem Durchgangsbahnhof erweitern. Zudem bleibt der Bahnhof im Zentrum Luzerns und schützt so die über lange Zeit gewachsenen Werte.

 

Die Zentralschweiz fordert, die für die Region wichtigen Vorhaben Tiefbahnhof Luzern, Zimmerberg Basistunnel 2 und Axentunnel mit dem nationalen Programm „Bahn 2030“ umzusetzen. Um dem Tiefbahnhof auf Bundesebene zum Durchbruch zu verhelfen, wollen die Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden sowie die Stadt Luzern einen beachtlichen Teil der Kosten übernehmen.

 

Der Kanton und die Stadt Luzern haben diesbezüglich entscheide Schritte unternommen. An seiner Sondersession vom 14. September 2009 hat der Kantonsrat mit 118 zu 0 Stimmen JA gesagt zur Vorfinanzierung eines Vorprojekts. Am 29. November 2009 zogen die Luzerner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nach und bewilligten den Kredit über 20 Millionen Franken ebenfalls deutlich mit 75% JA-Stimmen. Damit kann zügig ein Vorprojekt erarbeitet werden. Es liefert die Grundlage, um in Bern in den kommenden zwei Jahren die Weichen für die Zentralschweiz richtig zu stellen. Ein wichtiges Signal hat schliesslich die Stadt Luzern am 7. März 2010 ausgesendet. Mit einem doppelten JA entschied sie, maximal 60 Millionen Franken für Schlüsselprojekte aus dem Agglomerationsprogramm bereit zu stellen, die unter anderem dem Tiefbahnhof zu Gute kommen.

 

Engagieren auch Sie sich und treten Sie unserem Komitee bei. Wir machen uns auf allen Ebenen dafür stark, dass spätestens 2016 die Bagger auffahren.

 

An der Spitze des Komitees steht ein zehnköpfiger Ausschuss. Folgende Persönlichkeiten gehören dem Gremium an: Franz Wicki, Alt-Ständerat Luzern (Präsident); Prisca Birrer-Heimo, Nationalrätin SP (LU); Konrad Graber, Ständerat CVP (LU); Josef Kunz, Nationalrat SVP (LU); Louis Schelbert, Nationalrat Grüne (LU); Georges Theiler, Ständerat FDP.Die Liberalen (LU); Karl Vogler, Nationalrat CSP (OW); Bernard Kobler, CEO Luzerner Kantonalbank und Vorsitzender Forum Wirtschaft; Josef Langenegger, Kantonsrat FDP (LU)/ehemaliger Geschäftsführer zb Zentralbahn AG; Pius Zängerle, Kantonsrat CVP (LU). 


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